Gut Aiderbichl: Eine Zuflucht für Tiere

15.07.2026

Gut Aiderbichl (c) ORF S
Doku über Gut Aiderbichl

„Wir möchten Tieren in großem Stil helfen.“ Mit dieser Vision legte Gründer Michael Aufhauser den Grundstein für eine der bekanntesten Tierschutzinitiativen Europas und schuf ein außergewöhnliches Lebenswerk. Seit mittlerweile 25 Jahren bietet Gut Aiderbichl misshandelten, ausgesetzten und geretteten Tieren ein sicheres Zuhause. 

Geschäftsführer Dieter Ehrengruber, der Michael Aufhauser einst zufällig begegnete, erzählt von den Anfängen einer Idee, die sein Leben für immer verändern sollte.

Heute umfasst Gut Aiderbichl rund 30 Höfe in sechs Ländern, am Stammsitz in Henndorf leben rund 1.000 Tiere. Dieses Refugium ist eine einzigartige Begegnungsstätte zwischen Mensch und Tier, steht aber zugleich vor täglichen Herausforderungen wie der Finanzierung der Höfe und der Forschungsarbeit für mehr Tierwohl.

SCHAU.RAUM.STADT: Altstadtverband Salzburg präsentiert neues Konzept

10.07.2026

Roland Aigner (c) Kolarik AS
Roland Aigner

Innenstädte stehen unter Druck. Infolge eines tiefgreifenden Strukturwandels haben sie den Status als selbstverständlicher Alltagsraum verloren. Diese Entwicklung ist Ausdruck eines veränderten Konsumverhaltens, steigender Kosten durch Inflation sowie geopolitischer Unsicherheiten. Gleichzeitig entwickeln sich Innenstädte zunehmend zu Lebensräumen für Begegnung, Kultur, Freizeit, Arbeit und temporären Konsum. Genau hier setzt der Altstadtverband Salzburg mit seiner neuen Standortförderungs-Initiative „House of Talents“ im SCHAU.RAUM.STADT. am Anton-Neumayr-Platz 1 an.

„Die Altstadt Salzburg steht vor vielen Herausforderungen, ist aber zugleich voller Potenziale. Für neue Formen urbanen Lebens braucht es Mut zum Ausprobieren, starke Netzwerke und eine öffentliche Hand, die aktiv mitgestaltet“, erklärt Projektverantwortlicher Roland Aigner, Geschäftsführer des Altstadtverbands Salzburg.

Mit dem innovativen Stadtentwicklungsprojekt soll die Ansiedlung handwerklich orientierter Geschäftsideen in der Altstadt gezielt gefördert werden.

Das Projekt fungiert als Impulsgeber für innovative Mixed-Use-Konzepte in bislang strukturellem Leerstand und fördert gezielt unternehmerische Entwicklung sowie kreativen Austausch. 

ÖAMTC-Praxistest: E-Auto-Reichweiten nahe an Herstellerangaben

09.07.2026

El Prix 2026 (c) ÖAMTC Siv Seglem Motor.no
El Prix 2026

Der ÖAMTC hat Anfang Juni gemeinsam mit seinem norwegischen Partnerclub NAF den weltweit größten Praxistest für Elektroauto-Reichweiten durchgeführt. Beim sogenannten "El Prix" wurden 24 aktuelle Modelle unter realistischen Bedingungen im Sommer getestet. "Die tatsächlichen Reichweiten lagen im Schnitt nahezu exakt auf dem Niveau der offiziellen WLTP-Angaben", fasst ÖAMTC-Techniker Florian Merker das Ergebnis zusammen.

Das erklärte Ziel von "El Prix" ist, die reale Reichweite unter vergleichbaren Bedingungen zu ermitteln und Konsumenten damit eine verlässliche Orientierung zu bieten. Bei Temperaturen zwischen 13 und 18 Grad Celsius wurden die Fahrzeuge im Minutenabstand auf die Strecke geschickt und absolvierten dieselbe Route. Von Stadtverkehr bis Autobahn war beinahe alles dabei, zur besseren Vergleichbarkeit wurde zudem die Klimaanlage in allen Autos auf 20 Grad Celsius eingestellt. Gefahren wurde so lange, bis die Fahrzeuge ihre Leistung nicht mehr aufrechterhalten konnten.

 

ÖBB: Einschränkungen im Bahnbetrieb aufgrund extremer Hitze

26.06.2026

Railjet (c) ÖBB Eisenberger Railjet
Probleme mit der Hitze

Aufgrund der außergewöhnlich hohen Temperaturen haben jetzt auch die ÖBB für heute und die kommenden Tage eine Hitzewarnung ausgerufen. Es drohen Einschränkungen im Bahnverkehr, da die hohen Temperaturen auch die Bahninfrastruktur erheblich belasten. 

Bei extremer Hitze kann es zu sogenannten Gleisverwerfungen kommen: Dabei dehnen sich die Schienen aus, was im Falle ungewöhnlich hoher thermischer Belastung zu Verformungen führen kann und kurzfristige Streckensperren und Geschwindigkeitsreduktionen zur Folge hat.


Durch die Hitze kann es zu folgenden Auswirkungen kommen: 

  • Verspätungen im Zugverkehr
  • Temporäre Einschränkungen einzelner Streckenabschnitte
  • Anpassungen der Fahrgeschwindigkeit
  • Erhöhte Wartungs- und Kontrollmaßnahmen an der Infrastruktur

Wieder Ärger mit Baustellen im Bahnnetz

12.06.2026

Salzburg Hbf (c) OeBB
Salzburger Hauptbahnhof

Aufgrund der Bauarbeiten im deutschen Bahnnetz kommt es ab 14. Juni 2026 wieder zu Problemen beim Nahverkehr im Flachgau. Grund dafür sind umfangreiche Sanierungsarbeiten an wichtigen Bahnstrecken in Bayern, die im Güterverkehr großräumige Umleitungen über die österreichische Weststrecke erforderlich machen. Diese erhöhte Auslastung bringt im Flachgau temporäre Einschränkungen im regionalen Zugangebot.

Änderungen im Überblick