Winterfest in Salzburg: Erfolgreiche Jubiläumsedition 2025

04.01.2026

Cirque Eloize (c) Magdalena Lepka
Cirque Eloize

Seit 25 Jahren ist Salzburg zumindest im Winter die „Circusstadt“ schlechthin. Auch in der Jubiläumsausgabe des Festivals folgten Winterfestbegeisterte der Programmierung von Robert Seguin und erlebten 75 Vorstellungen der fünf Compagnien Cirque Le Roux, Akoreacro, La Faux Populaire, Cirque Eloize und Michael Zandl.

Publikum und Künstler lieben die winterliche Zeltstadt, und so gelang auch in dieser Saison ein Abschalten des Alltags und ein gemeinsames Eintauchen in die Welt des Cirque Nouveau.

Bereits vor 10 Jahren verzauberte Cirque Le Roux die Besucher im Salzburger Volksgarten. Damals wie heute allabendlich Standing Ovations. Das überzeugende Rezept ist eine poetische Komposition, deren Zutaten betören: ein bildgewaltiges Bühnensetting, Akrobatik zum Staunen, eine Zeitreise durch drei Jahrhunderte und all das gegossen wie in einen mitreißenden Film. „Entre Chiens et Louves“ eröffnete das Festival am 26. November.

Tags darauf, am 27. November, lud La Faux Populaire in “Le Cabaret Renversé”. Julien und Juliette spielten mit alten Klischees der Mann-Frau-Beziehung. Ist die Frau sinnlich, sanft und fröhlich, der Mann mutig, agil und muskulös? Im charmanten Compagniezelt an kleinen runden Tischen erlebte man ein bizarres akrobatisches Kabarett, berührend und gleichzeitig sehr, sehr witzig.

„Dornröschen“: Comeback im Salzburger Landestheater

03.01.2026

Dornröschen (c) Tobias Witzgall SLT
Dornröschen

Ein Abend voller Tanz und Musik: Tschaikowskys unvergängliches Meisterwerk „Dornröschen“ kehrt ab 10. Jänner in einer mitreißenden Inszenierung von Ballettdirektor Reginaldo Oliveira auf die Salzburger Bühne zurück.

Die Taufe von Dornröschen, die Fee Carabosse, der verhängnisvolle Fluch – all das erwacht in der neubesetzten Wiederaufnahme auf der Bühne zum Leben, begleitet von Tschaikowskys unvergesslicher Musik, gespielt vom Mozarteumorchester unter der Leitung von Tobias Meichsner.

Oliveira verbindet klassischen Spitzentanz mit modernen, ausdrucksstarken Bewegungen und schafft mit den prachtvollen Kostümen von Matthias Kronfuss und einem atemberaubenden Bühnenbild von Judith Adam einen Abend voller Emotionen, Leidenschaft und Schönheit. 

Vergessen im Zug: 31.037 Fundstücke und einige Kuriositäten

30.12.2025

Lost and found (c) ÖBB | Scheiblecker
Lost & found

ÖBB Lost & Found-Büros sind für viele Fahrgäste oft die Retter in der Not. Insbesondere dann, wenn wichtige Gegenstände wie Handy, Schlüssel oder Bankomatkarten zunächst verlorengehen, aber schlussendlich wieder auftauchen, ist die Erleichterung groß.

Den entscheidenden Anstoß liefern dabei in der Regel ehrliche Finder, die verlorene Gegenstände bei ÖBB Mitarbeitern oder direkt in den Lost & Found Stellen abgeben. Glücklicherweise scheinen viele ehrliche Menschen mit den ÖBB unterwegs zu sein, denn 2025 wurden 31.037 Gegenstände gefunden – das sind durchschnittlich 85 Stück pro Tag (2024: 84 Stück pro Tag). 

38 % der Fundgegenstände haben die ÖBB wieder an die Eigentümern retourniert – ein unveränderter Wert im Vergleich zum Vorjahr. Gegenstände, die nicht auf einer der Lost & Found-Stellen abgeholt werden, wurden, wie gesetzlich vorgeschrieben, den öffentlichen Stellen (wie Fundbüros) übergeben.

 

Sternsingen 2026 startet: Gemeinsam Gutes tun

26.12.2025

Sternsinger (c) DKA.at Jack Haijes
Sternsinger

Vom 27. Dezember 2025 bis 6. Jänner 2026 sind wieder Tausende Sternsinger in ganz Österreich unterwegs. Sie bringen den Segen für das neue Jahr und sammeln Spenden für Menschen in Armutsregionen der Welt. Generationen von Sternsingern haben seit den Anfängen im Jahr 1954/55 unglaubliche 560 Millionen an Spenden gesammelt.

Im Vorjahr wurde die Marke von 20 Millionen Euro an Spenden überschritten. Sternsingen ist eine einmalige Bewegung, die lebendiges Brauchtum mit dem gemeinsamen Einsatz für menschenwürdiges Leben verbindet -  für Nahrungssicherheit und sauberes Trinkwasser, Schulbildung und Betreuung von Straßenkindern, Schutz der Menschenrechte und der Natur.

Friedensbotschaft und gelebte Solidarität

Unter dem Motto „Gemeinsam Gutes tun“ ziehen von 27. Dezember 2025 bis 6. Jänner 2026 rund 85.000 Kinder und Jugendliche als Heilige Drei Könige von Haus zu Haus und verbinden dabei lebendiges Brauchtum mit der weihnachtlichen Friedensbotschaft. Gleichzeitig setzen sie ein starkes Zeichen weltweiter Solidarität mit Menschen, die von Armut, Hunger und Ausgrenzung betroffen sind.

Ö3-Weihnachtswunder startet ins Finale

23.12.2025

Stefan Kraft (c) Hitradio Ö3 Mila Zytka
Auf einen Sprung vorbeigeschaut: Stefan Kraft

Bevor Philipp Hansa, Tina Ritschl und Andi Knoll in die letzten 24 Stunden gestartet sind, haben sie heute um 10.00 Uhr wieder einen Blick auf den aktuellen Spendenzwischenstand geworfen: 3.414.727 Euro für Familien in Not in Österreich. Doch es ist noch Luft nach oben: Der Erlös des Ö3-Weihnachtswunders 2024, das in Wiener Neustadt stattfand, erreichte einen neuen Rekord von 5.486.812 Euro. Man darf gespannt sei, ob das auch in Salzburg erreicht oder sogar getoppt wird.

Noch bis morgen, 24. Dezember, 10 Uhr, ist der Kapitelplatz in der Altstadt Salzburg Bühne für das große Ö3-Spendenfest - ein Publikumsmagnet in den fünf Tagen, insgesamt 120 Stunden, vor Weihnachten.

„Freunde sind Menschen, die man um 3.00 Uhr in der Früh anrufen kann und sagen kann: ‚He, ich brauch‘ dich, komm!‘ Oder in unserem Fall um 14.00 Uhr“, bedankte sich Andi Knoll bei Matakustix und beim Salzburger Jacob Elias, die gestern spontan eingesprungen sind und in der Ö3-Wunschhütte aufgespielt haben. Der Kapitelplatz hat gebebt!

Zuvor hat Ina Regen mit ihrer gefühlvollen Stimme für Gänsehaut gesorgt, und Päm hat mit ihren coolen Songs die Ö3-Gemeinde begeistert.