FC Red Bull Salzburg: Schlusspfiff für Thomas Letsch

17.02.2026

Thomas Letsch (c) FC Red Bull Salzburg GmbH
ausgespielt ...

Thomas Letsch ist nicht mehr Trainer des FC Red Bull Salzburg. Er wurde – wie es in einem offiziellen Vereinsstatement lautet - „von seinen Aufgaben beim Klub entbunden, er ist ab sofort nicht mehr Cheftrainer des FC Red Bull Salzburg“. Auch Co-Trainer Kai Hesse muss zusammenpacken und wird künftig nicht mehr für den FC Red Bull Salzburg tätig sein.

Auf Grund der Leistungen kommt die Entscheidung nicht überraschend. Bemerkenswert aber, dass der neue Sportdirektor der Bullen – Marcus Mann – bei dessen Amtsantritt Anfang Jänner, mit seinen Aussagen den Eindruck erweckte, dass der Trainer nicht zur Debatte steht. Eigentlich war der Schlusspfiff für Letsch bereits vor der Winterpause erwartet worden. Augenscheinlich und verständlicherweise wollte man die Trainerfrage erst mit dem neuen Sportdirektor klären. Doch für die sportlichen Turbulenzen den Trainer alleine verantwortlich zu machen wäre zu kurz gegriffen. Anzusprechen ist auch die Transferpolitik der Roten Bullen in den letzten Jahren. Karrieren zu ermöglichen, Verkaufserlöse zu erzielen ist im modernen Fußball legitim. Lange hat das einst von Ralf Rangnick als "Ausbildungsverein" bezeichnet Modell gut funktioniert. Die letzte Jahre ging´s nicht auf - der sportliche Preis war, wie man aktuell sieht, ein hoher. International weg von der Bühne, nationales Double noch in Griffweite. Ob es der Trainerwechsel alleine richten kann, wird sich weisen.

Anpfiff zur Bundesliga-Frühjahrsrunde: Heimauftakt gegen Austria Wien

05.02.2026

BUNDESLIGA (c) Maier
Der Meisterteller soll zurück nach Salzburg

Am Freitagabend (06. Februar 2026 ab 20:30 Uhr) eröffnet der FC Red Bull Salzburg das ADMIRAL Bundesliga-Frühjahr gegen die Wiener Violetten. Diese Begegnung in der Red Bull Arena wird von Schiedsrichter Harald Lechner geleitet.

Bullen-Coach Thomas Letsch: „Wir haben seit der Winterpause drei gute Spiele gemacht und dementsprechend gehen wir mit der Erwartung rein, natürlich in der Bundesliga jetzt mit einem Sieg zu starten. Für uns gilt es, sich auf das zu fokussieren, was uns in den drei Spielen stark gemacht hat, und trotzdem logischerweise auf den Gegner einzugehen. Wir haben die Vorbereitung der Austria natürlich verfolgt. Auf die Dinge, die die Austria gut macht – insbesondere mit ihren langen Bällen in die Tiefe –, haben wir uns vorbereitet.“

Mads Bidstrup: „Wir haben zuletzt gesehen, dass unser Pressing wirklich gut funktioniert und wir viel Spielfreude auf den Platz bringen. Natürlich müssen wir mehr Tore machen, aber das werden wir am Freitag auch. Wir sind eine richtige Einheit im Moment. Auch die Spieler, die reinkommen, machen einen super Job. Die ganze Truppe ist gut drauf, und das müssen wir nun ebenfalls in der Bundesliga zeigen, dass wir besser sind als noch im Herbst.“

Der FC Red Bull Salzburg ist in der ADMIRAL Bundesliga seit 18 Bundesliga-Heimspielen gegen Austria Wien ungeschlagen (15 Siege, 3 Unentschieden) – das gelang zuvor keinem anderen Team gegen die Wiener. Der letzte BL-Auswärtssieg der Violetten gegen Salzburg war ein 3:2 im September 2014.

Die Roten Bullen blieben in sechs der vergangenen sieben BL-Heimspielduelle gegen die Wiener ohne Gegentor – Ausnahme war ein 3:3 im April 2023.

Offensiv-Power für die Roten Bullen: Damir Redzic verpflichtet

04.02.2026

Damir Redzic mit Stephan Reiter und Marcus Mann (c) FC Red Bull Salzburg
Damir Redzic mit Stephan Reiter und Marcus Mann

Damir Redzic verstärkt die Offensive des FC Red Bull Salzburg. Der 22-jährige Angreifer kommt von DAC Dunajska Streda zu den Roten Bullen und unterschreibt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2030. 

Damir Redzic entstammt der Akademie von Ferencvaros Budapest, wo er diverse Jugendstufen durchlief und auch sein Profidebüt feierte. Nach einer Zwischenstation als Leihspieler beim Soroksar SC wechselte er im Herbst 2023 zunächst leihweise und später fest zum slowakischen Erstligisten DAC Dunajska Streda. Dort entwickelte er sich zum Leistungsträger und konnte in der laufenden Saison 2025/26 in 14 Ligaspielen bereits 7 Tore und einen Assist verbuchen. Durch seine starken Leistungen empfahl er sich auch für die ungarische A-Nationalmannschaft, für die er im November 2025 debütierte.

Der Neuzugang wird künftig mit der Rückennummer 24 auflaufen.

 

Daten

Geboren: 23. März 2003
Größe: 1,79 m
Letzter Klub: DAC Dunajska Streda
Position: Sturm

ADMIRA Bundesliga: Anpfiff zur Frühjahrsrunde gegen Austria Wien

02.02.2026

Titelhoffnungen intakt (c) maic
Titelhoffnungen intakt

Es könnte das große Frühlingserwachen der Roten Bullen werden: Der einstige Serienmeister kämpft sich mühsam aber doch an die Erfolge vergangener Zeiten heran:

Nachdem Wochenende sind auch die Chancen auf den nächsten Cup-Titel intakt: Salzburg eleminiert mit einem knappen 1:0-Erfolg auswärts den Titelverteidiger WAC und steht damit im ÖFB-Cup-Halbfinale. Zwar agierte die Truppe von Trainer Thomas Letsch in der ersten Halbzeit dominant, ehe die Bullen aus unerfindlichen Gründen nachließen und trotz 70-minütiger Überzahl keinen höheren Sieg einfahren konnten. Die Freuden bei den Fans ist doppelt groß, denn in der nächsten Cuprunde gibt´s endlich wieder ein Heimspiel: Anfang März empfängt der FC Red Bull Salzburg den SCR Altach.

Der FC Red Bull Salzburg geht als Tabellenführer ins neue Jahr und bestreitet am kommenden Freitag das Auftaktspiel zur Frühjahrsrunde der ADMIRAL Bundesliga. Gegner dabei ist die Wiener Austria, die lediglich sechs Punkte zurückliegt und auf Rang 5 steht.

18. Runde ADMIRAL Bundesliga

FC Red Bull Salzburg – FK Austria Wien
Freitag, 06. Februar 2026, 20:30 Uhr
Red Bull Arena | Wals bei Salzburg

UEFA Europa League: Rote Bullen spielen gegen Basel groß auf

23.01.2026

Frans Kraetzig (c) Fabian Weirather FC Salzburg
Frans Kraetzig

UEFA Europa League in Salzburg, Eiseskälte in der Bullen Arena – doch die Truppe von Thomas Letsch spielt herzerwärmenden Fußball. Fußball in einer Qualität, wie man das von den Roten Bullen schon länger nicht mehr gesehen hat. Die Gäste aus Basel wurden phasenweise regelrecht vorgeführt. Das sah auch Basel-Trainer Ludovic Magnin so und kommentierte die Leistung seiner Truppe: „Ich habe mich in der ersten Hälfte geschämt, das war unwürdig. Wir haben alles gemacht, dass du gegen so eine Mannschaft verlierst.“

 

Europa League | Runde 7

FC Salzburg – FC Basel 3:1 (3:0)
Wals-Siezenheim
Zuschauer: 6.741
SR Papapetrou (GRE)