SalzburgerLand Maßnahmen zur Corna-Eindämmung aus dem Cluster St. Wolfgang

28.07.2020

Corona-Virus (C) pixabay
Corona-Virus

Nach dem vermehrten Auftreten von positiven Covid-19-Fällen unter Tourismus-Praktikanten in St. Wolfgang (Oberösterreich), hat das Land Salzburg vorsorglich eine Maskenpflicht für Tourismus-Mitarbeiter in den angrenzenden Salzburger Gemeinden angeordnet. „Damit wir Klarheit haben, werden darüber hinaus die Praktikanten in Tourismusbetrieben in St. Gilgen und Strobl getestet“, erklärte Landeshauptmann Wilfried Haslauer heute Abend.

Die Maßnahme dient zudem als Vorsorge, um eine mögliche weitere Ausbreitung einzudämmen. Die Tests finden auf freiwilliger Basis statt und werden ab morgen, Dienstagnachmittag, durchgeführt. Gestern, Sonntag, wurden vier Personen, die mit dem Freizeit-Cluster im oberösterreichischen St. Wolfgang in Verbindung stehen und ihren Wohnsitz im Bundesland Salzburg haben, positiv getestet. Die Durchtestung der insgesamt 18 Kontaktpersonen hat bisher keinen neuen positiven Covid-19-Fall ergeben.

Tragödie bei der Eisriesenwelt im SalzburgLand

13.07.2020

Eisenriesenwelt (c) Land Salzburg Valentin
Todesopfer bei der Eisenriesenwelt

Sie ist eines der beliebtesten Ausflugsziele im SalzburgerLand: Die Eishöhle der Eisriesenwelt. Am Sonntag kam es dann zur Tragödie. Ein zwei Kubikmeter großer Brocken 400 Meter oberhalb des Zustiegweges löste sich und traf Menschen: Fazit – ein 14-jähriger Bub ist tot, ein weiterer Jugendlicher ist schwer verletzt.

Jetzt stellt sich die Frage, wie kann so etwas passieren? Das Unglück sorgt auch im Ausland für Schlagzeilen. „Schon wieder ein tödliches Unglück in Österreich!“ titelt etwa die Bild-Zeitung in ihrer online-Ausgabe.

Nach dem tragischen Unfall mit einem Todesopfer und einem Verletzten am Sonntag vor der Eisriesenwelt in Werfen hat der Landesgeologische Dienst die Ursache erhoben. „Zirka 400 Meter oberhalb der Unglücksstelle hat sich ein Brocken mit zirka zwei Kubikmeter gelöst. Ursache dafür waren die schweren Regenfälle am Samstag“, erklärt Gerald Valentin vom Landesgeologischen Dienst.

Corona in Salzburg: Behörden um Beruhigung bemüht

21.06.2020

„Die Meldung, dass ein Landes-Mitarbeiter auf Intensivstation sei, ist nicht richtig, ebenso falsch ist die Info auf einem Onlineportal einer österreichweiten Tageszeitung, dass zwei Regierungsmitglieder positiv getestet wurden.

Das Testergebnis der bisher getesten Mitglieder der Salzburger Landesregierung (LH W. Haslauer, LH-Stv. C. Stöckl und LR M. Hutter) war negativ. Die anderen Regierungsmitglieder werden morgen getestet.

 

Corona in Salzburg: Es geht wieder los

19.06.2020

Corona in Salzburg (c) pixabay.com
Corona ist in Salzburg zurück

Seit Mittwoch wurden fünf Personen in der Stadt Salzburg positiv auf Covid-19 getestet. Diese neuen aktiv Infizierten hängen alle mit dem Fall vom 17. Juni zusammen. Betroffen sind derzeit auch zwei Bedienstete des Amtes der Salzburger Landesregierung beziehungsweise des Regierungsbüros von Landesrätin Maria Hutter.

Die Sanitätsbehörde hat einen Screeningtest in Auftrag gegeben. Von allen Kontaktpersonen der Kategorie 1 werden derzeit Abstriche genommen. Die Testergebnisse werden für morgen erwartet. Alle Amtsdienststellen und Regierungsbüros sind in Betrieb. Vorsichtshalber wird am Montag auch ein Statustest bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Regierungsbüros sowie den Regierungsmitgliedern selbst durchgeführt, um alles zur Eindämmung des Virus zu tun – teilt das Land Salzburg dazu mit. Ungeklärt jedoch die Frage, warum da bis Montag zugewartet wird.

Auch in der Red Bull Eishockey Akademie wurde heute ein Mitarbeiter der Verwaltung positiv auf COVID-19 getestet. Aus diesem Grund wurde (von der Akademie-Leitung) umgehend der bereits vor einigen Wochen ausgearbeitete Notfall-Plan in Kraft gesetzt und u.a. folgende Maßnahmen ergriffen:

Corona in Salzburg: Samariterbund zieht Zwischenbilanz

19.06.2020

Corona-Einsatz (c) Samariterbund
Corona-Einsatz des Samariterbundes

Die Corona-Infektionen in Salzburg steigen wieder. Unterdessen zieht der Samariterbund Salzburg eine Zwischenbilanz:

Über 60.000 mal kam das Fieberthermometer beim SAMARITERBUND SALZBURG bisher im Zuge der Eindämmung der Corona-Pandemie zum Einsatz. Zurzeit sind es 1.800 Messungen pro Tag (Tendenz stark steigend), die rund um die Uhr an 7 Tagen pro Woche von SAMARITERN an den Zugangsschleusen der Salzburger Landeskliniken durchgeführt werden.

Krisenerprobt und hochprofessionell, das sind jene Attribute mit denen der SAMARITERBUND SALZBURG bisher seine Einsätze im In- und Ausland erfolgreich bewältigen konnte. Dahinter steckt eine gute Ausbildung, Übungen und eine straffe Organisationsstruktur mit klaren Verantwortlichkeiten und Prozessketten, die in Katastrophenfällen nach einem fixen Schema zur Anwendung kommen.