Salzburger Landestheater bringt Forschungs-Thriller

13.01.2026

Manhattan Project (c) SLT Tobias Witzgall
Manhattan Project

Spätestens seit Christopher Nolans gleichnamigem Erfolgsfilm aus dem Jahr 2023 ist der Name Oppenheimer weltweit bekannt. J. Robert Oppenheimer, der „Vater der Atombombe“, hat mit seiner Arbeit die Welt unwiderruflich verändert. Ab 22. Jänner bringt das Salzburger Landestheater seine Geschichte als packenden Theaterabend auf die Bühne der Kammerspiele.

Autor Stefano Massini widmet sich J. Robert Oppenheimers in einem packenden Forschungs-Thriller, in dem das „Manhattan Project“ im Mittelpunkt steht – und damit nicht nur Oppenheimer selbst, sondern auch die Hoffnungen, Zweifel und inneren Kämpfe jener Wissenschaftler und Finanziers, die vor dem Nationalsozialismus aus Europa in die USA geflohen sind. Bereits 1938 beginnen sie in New York mit der Forschung zur militärischen Nutzung von Uran – getrieben von der Angst, Hitler könnte zuerst über die Atombombe verfügen.

Massini erzählt dieses zentrale Kapitel der Geschichte als rasantes Epos voller sprachlicher Wucht und mit einem Crescendo der Spannung. Regisseur Claus Tröger besetzt die titelgebende Rolle mit Kammerschauspielerin Britta Bayer und eröffnet damit eine überraschend neue Perspektive auf Oppenheimer.

Mozartwoche 2026: Die große Jubiläums-Edition

05.01.2026

Rolando Villazon (c) Wolfgang Lienbacher
Rolando Villazon

In wenigen Tagen startet das erste Kultur-Highlight des Jahres im SalzburgerLand: Mozart: lux æterna – unter diesem Motto werden im Jänner 2026 gleich zwei Mozart'sche Jubiläen zelebriert:

Mozarts 270. Geburtstag und das weltweit bedeutendste Mozart-Festival, die Salzburger Mozartwoche, wurde vor 70 Jahren zu Ehren des Genius loci ins Leben gerufen. "Wolfgang Amadé Mozart erblickte 1756 das Licht der Welt, aber erst 1791 mit seinem allzu frühen Tod, der Vollendung des Kreises, wird er unsterblich.

Mozart: lux æterna steht für diese Jubiläums-Mozartwoche und so feiern wir das ewige Licht Mozarts", erklärt Festival-Intendant Rolando Villazón, und fügt hinzu: "Aus diesem doppelten Anlass präsentieren wir eine Neuinszenierung von Mozarts vorletzter Oper Die Zauberflöte. Der Zauber und die Phantasie von diesem Meisterwerk werden mit einer subtilen Hommage an den Komponisten und sein Hinübergleiten in die strahlende Unsterblichkeit verbunden. So bilden Magie und das Jahr 1791 den roten Faden zur Programmierung unserer Konzerte, Bühnenproduktionen und aller weiteren Veranstaltungen."

 

Winterfest in Salzburg: Erfolgreiche Jubiläumsedition 2025

04.01.2026

Cirque Eloize (c) Magdalena Lepka
Cirque Eloize

Seit 25 Jahren ist Salzburg zumindest im Winter die „Circusstadt“ schlechthin. Auch in der Jubiläumsausgabe des Festivals folgten Winterfestbegeisterte der Programmierung von Robert Seguin und erlebten 75 Vorstellungen der fünf Compagnien Cirque Le Roux, Akoreacro, La Faux Populaire, Cirque Eloize und Michael Zandl.

Publikum und Künstler lieben die winterliche Zeltstadt, und so gelang auch in dieser Saison ein Abschalten des Alltags und ein gemeinsames Eintauchen in die Welt des Cirque Nouveau.

Bereits vor 10 Jahren verzauberte Cirque Le Roux die Besucher im Salzburger Volksgarten. Damals wie heute allabendlich Standing Ovations. Das überzeugende Rezept ist eine poetische Komposition, deren Zutaten betören: ein bildgewaltiges Bühnensetting, Akrobatik zum Staunen, eine Zeitreise durch drei Jahrhunderte und all das gegossen wie in einen mitreißenden Film. „Entre Chiens et Louves“ eröffnete das Festival am 26. November.

Tags darauf, am 27. November, lud La Faux Populaire in “Le Cabaret Renversé”. Julien und Juliette spielten mit alten Klischees der Mann-Frau-Beziehung. Ist die Frau sinnlich, sanft und fröhlich, der Mann mutig, agil und muskulös? Im charmanten Compagniezelt an kleinen runden Tischen erlebte man ein bizarres akrobatisches Kabarett, berührend und gleichzeitig sehr, sehr witzig.

„Dornröschen“: Comeback im Salzburger Landestheater

03.01.2026

Dornröschen (c) Tobias Witzgall SLT
Dornröschen

Ein Abend voller Tanz und Musik: Tschaikowskys unvergängliches Meisterwerk „Dornröschen“ kehrt ab 10. Jänner in einer mitreißenden Inszenierung von Ballettdirektor Reginaldo Oliveira auf die Salzburger Bühne zurück.

Die Taufe von Dornröschen, die Fee Carabosse, der verhängnisvolle Fluch – all das erwacht in der neubesetzten Wiederaufnahme auf der Bühne zum Leben, begleitet von Tschaikowskys unvergesslicher Musik, gespielt vom Mozarteumorchester unter der Leitung von Tobias Meichsner.

Oliveira verbindet klassischen Spitzentanz mit modernen, ausdrucksstarken Bewegungen und schafft mit den prachtvollen Kostümen von Matthias Kronfuss und einem atemberaubenden Bühnenbild von Judith Adam einen Abend voller Emotionen, Leidenschaft und Schönheit. 

Sternsingen 2026 startet: Gemeinsam Gutes tun

26.12.2025

Sternsinger (c) DKA.at Jack Haijes
Sternsinger

Vom 27. Dezember 2025 bis 6. Jänner 2026 sind wieder Tausende Sternsinger in ganz Österreich unterwegs. Sie bringen den Segen für das neue Jahr und sammeln Spenden für Menschen in Armutsregionen der Welt. Generationen von Sternsingern haben seit den Anfängen im Jahr 1954/55 unglaubliche 560 Millionen an Spenden gesammelt.

Im Vorjahr wurde die Marke von 20 Millionen Euro an Spenden überschritten. Sternsingen ist eine einmalige Bewegung, die lebendiges Brauchtum mit dem gemeinsamen Einsatz für menschenwürdiges Leben verbindet -  für Nahrungssicherheit und sauberes Trinkwasser, Schulbildung und Betreuung von Straßenkindern, Schutz der Menschenrechte und der Natur.

Friedensbotschaft und gelebte Solidarität

Unter dem Motto „Gemeinsam Gutes tun“ ziehen von 27. Dezember 2025 bis 6. Jänner 2026 rund 85.000 Kinder und Jugendliche als Heilige Drei Könige von Haus zu Haus und verbinden dabei lebendiges Brauchtum mit der weihnachtlichen Friedensbotschaft. Gleichzeitig setzen sie ein starkes Zeichen weltweiter Solidarität mit Menschen, die von Armut, Hunger und Ausgrenzung betroffen sind.