ADAC GT Masters: Dreikampf um den Sieg am Salzburgring

05.09.2026

ADAC GT Masters Salzburgring (c) ADAC Gruppe C Photography
ADAC GT Masters Salzburgring

Festspiele für Motorsportfans am Salzburgring: Das ADAC GT Masters sowie die Rennen im Rahmenprogramm - ADAC Tourenwagen Junior Cup, Tourenwagen-Legenden und die GLPpro - sorgten schon am Samstag mit ersten Rennen für Begeisterung. Auch Ex-Formel-1-Teamchef Franz Tost und EX-F1-Teambesitzer Walter Wolf mischten sich unter die Besucher und hatten sichtbar ihren Spaß. Tost übergab auch die Siegerpokale bei der Podiumszeremonie des ADAC GT Masters. Über den Salzburgring sagt der ehemalige Teamboss von Scuderia Toro Rosso: „Die Strecke ist in einem sehr guten Zustand, die Infrastruktur ist ganz toll – hier wurde die vergangenen Jahre über gute Arbeit verrichtet. Ich kann mich natürlich noch an meine zahllosen Rennen in der Formel Ford und Formel 3 erinnern – der Salzburgring war immer ein Erlebnis!“

Wechselhaftes Wetter im Nesselgraben, sorgte für rutschige Bedingungen auf der Strecke, aber auch für Sonnenschein über der Rennstrecke. Perfekte Zutaten also für ein spannendes Rennwochenende.

Das erste von zwei ADAC GT Masters-Rennen an diesem Wochenende brachte ein hochspannendes Finale auf dem Salzburgring. Tim Zimmermann (29/Langenargen)/Leyton Fourie (20/ZAF/beide FK Performance Motorsport) haben im BMW M4 GT3 Evo mit 0,493 Sekunden Vorsprung hauchdünn vor Debütant Fabian Dybionka (17/POL)/Emil Gjerdrum (19/NOR/beide Haupt Racing Team) im Ford Mustang GT3 gewonnen. Mit ihrem Erfolg übernahmen die Sieger auch die Tabellenführung. Den dritten Rang erzielte mit Niklas Kalus (21/Duisburg)/Kiano Blum (19/AUT) der zweite Ford des Haupt Racing Teams.

„Ich freue mich riesig über diesen Sieg, weil er absolut unerwartet kam. Die Tests im Vorfeld haben nicht dafürgesprochen. Umso mehr hat mich die Pace des Autos überrascht - vor allem im Mittelstint. Doch selbst nachdem sich das Feld gegen Ende wieder sortiert hatte, war es so knapp mit dem Ford, dass ich nicht wirklich an den Sieg geglaubt habe“, freute sich Zimmermann nach seinem siebten Sieg im ADAC GT Masters.

Schon vor dem Start des Rennens musste der Polesetter und bis dato Tabellenführer Finn Zulauf (22/Königstein im Taunus/Liqui Moly Team Engstler Motorsport) seinen Lamborghini mit einem technischen Defekt abstellen. Nach einer Reparatur gingen Zulauf/Felix Hirsiger (28/CHE) nochmals auf die Strecke und wurden Zwölfte, was ihnen vier Punkte einbrachte. Die Differenz zu den Führenden Fourie/Zimmermann beträgt nun 17 Zähler. Das Rennen selbst fand bei Mischverhältnissen mit immer wieder einsetzendem Regen statt.

Für Action unter dem Nockstein sorgten wie zu erwarten auch die Nachwuchsfahrer im ADAC Tourenwagen Junior Cup. Bis zur letzten Runde wurde mit den VW up! GTI auf Messers Schneide um Positionen gekämpft. Sieger im Samstagslauf: Finn Wollnik. Bei den Tourenwagen-Legenden konnten gleich mehrere Österreicher im bunten Feld mit DTM, STW, V8 STAR und weiteren legendären Rennwagen ganz vorne mitfahren. Marcus Weege gewann im BMW M3, und Thomas Weberhofer im Opel Omega V8 STAR konnte trotz eines Ausrutschers in der Runde zum Startplatz noch auf Rang drei über den Zielstrich fahren. 

Morgen wird das Motorsportfestival am Salzburgring 2026 ab 8:40 Uhr fortgesetzt, die Tageskassen öffnen eine Stunde davor.

Programm-Highlights am Sonntag, 6. September 2026:

Sonntag, 6. September 2026

09:15 Qualifying 2 ADAC GT Masters

11:35 Rennen 2 ADAC Tourenwagen Junior Cup

12:00 Pit Lane Walk

13:35 Grid ADAC GT Masters

14:05 Rennen 2 ADAC GT Masters

15:50 Rennen 2 Tourenwagen Legenden

 

Über den Salzburgring:

Der Salzburgring ist eine im Jahr 1969 eröffnete Motorsport-Rennstrecke. Von einer reinen Rennstrecke wandelte sich der Salzburgring in den vergangenen Jahren neben dem Renngeschehen zu einer Multifunktions-Arena: Das Musikfestival Electric Love, Entwicklungsfahrten, Track Days, Fahrsicherheitslehrgänge, Radrennen, Produktpräsentationen, Messen, Filmaufnahmen und vieles mehr haben am Salzburgring ihren Platz gefunden. Der Salzburgring hat in den letzten Jahren den CO2-Ausstoß während der Betriebstage deutlich reduziert. Die Rennstrecke setzt auf erneuerbare Energien wie Solarenergie. Außerdem wurden sieben HPC-Ladestellen (High-Power-Charging) mit einer Leistung von 150 kW einschließlich Schnellladestationen und weiteren AC-Ladestationen errichtet. Mehr auf www.salzburgring.com

Wer nicht LiVE am Salzburgring dabei sein kann, der hat die Möglichkeit die Rennen auf Youtube.com/ADACMotorsports live zu sehen. 

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